⏳Übersetzungstools und ChatGPT

Heutzutage nutzen viele Menschen digitale Übersetzungstools wie DeepL oder Chatbots wie ChatGPT, um Schwierigkeiten in einer Fremdsprache zu bewältigen.

Diese Werkzeuge können eine Unterstützung für unser Lernen sein, wenn sie richtig eingesetzt werden.

 

Texte von LLMs korrigieren lassen

Dank der schnellen Fortschritte der LLMs (Large Language Models, auf Deutsch: grosse Sprachmodelle) ist es möglich, Texte – sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch eigene Texte – mit kostenlosen oder kostenpflichtigen Online-Tools korrigieren zu lassen.

Fehler in der Rechtschreibung oder Syntax werden von einem LLM oft leichter erkannt als Fehler im Wortschatz, in der Kohäsion, Kohärenz oder im Stil.

Fortgeschrittenere Tools verbessern Texte nicht nur, sondern helfen auch dabei, die Art der Fehler zu erkennen, und geben manchmal sogar nützliche Erklärungen dazu.

 

Resultate kritisch hinterfragen

Die Richtigkeit jeder Aussage eines LLM sollte kritisch überprüft werden. LLMs neigen nämlich zu sogenannten „Halluzinationen“ (fehlende Informationen werden durch erfundene Fakten ergänzt), besonders bei Themen, die im Trainingsmaterial eines LLM nicht oder nur oberflächlich behandelt wurden.

Je nach Trainingsmaterial können die Aussagen von LLMs ausserdem Vorurteile und Stereotype verstärken.

 

SoekiaGPT

Der speziell für den Unterricht entwickelte Textgenerator SoekiaGPT ermöglicht es, einige Funktionsprinzipien von Tools wie ChatGPT zu entdecken.

 

Datenschutz

Ausserdem muss auf den Datenschutz geachtet werden: Persönliche Daten von Schülerinnen und Schülern sollten weder an ChatGPT noch an andere LLMs weitergegeben werden. Deshalb sollten Prompts anonymisiert werden, sodass keine Personen identifiziert werden können. Je nach verwendetem Tool können die Informationen in den Prompts nämlich zum Training zukünftiger Sprachmodelle genutzt werden. Hinweise dazu finden sich in den Nutzungsbedingungen der jeweiligen LLMs.

Quellenangaben

Übersetzt aus Französisch-Szenario